Risiken

Risiken bei Offenen Investmentfonds

Spiegelbildlich zu den Chancen, ist das zentrale Risiko einer Vermögensanlage in Investmentfonds im allgemeinen Marktrisiko zu sehen. So wird es auch dem besten Manager nicht gelingen, sich einer negativen Entwicklung der Assetklasse, in die er zu investieren hat, gänzlich zu entziehen. Verliert der Deutsche Aktienindex rund 40 % seines Wertes, wie es beispielsweise 2002 der Fall war, liegen auch die Verluste der meisten Standardwertefonds in diesem Bereich. Dies gilt umso mehr, als sich viele Fondsverwalter an der jeweiligen Zielmarke (Benchmark) orientieren und versuchen, deren Entwicklung nachzuvollziehen bzw. im positiven Fall zu übertreffen.

Weitere Risiken bestehen in:

  • Länder-, technologie- oder branchenspezifische Risiken
  • Bei Anlagen im Ausland: Währungsrisiko
  • Risiken beim Fondsmanagement (Performance der Vergangenheit teilweise nicht reproduzierbar oder Abwerbung)
  • Klumpenrisiko

Risiken bei alternativen Investmentfonds (AIF’s)

Im Zusammenhang mit einer Vermögensanlage liegt das maximale Risiko für den Anleger im Total- oder Teilverlust der Pflichteinlage zzgl. Agio sowie der Gewinnansprüche. Bei einer Fremdfinanzierung der Vermögensanlage durch den Anleger besteht das maximale Risiko bei einem negativen Verlauf der Beteiligung in der Privatinsolvenz des Anlegers.

Weitere wesentliche Risiken bestehen in:

  • Eingeschränkter Handelbarkeit
  • Negative Entwicklung der Zielmärkte
  • Nichtanerkennung der steuerlichen Konzeption
  • Änderung der Steuergesetze
  • Blind-Pool-Risiko (zum Zeitpunkt der Prospekterstellung stehen die Investitionsobjekte noch nicht fest)
  • Spezifische Risiken der Projektentwicklung bei Ankauf, Bau und Verkauf
  • Die Wertentwicklung ist nicht vorhersehbar

Risiken bei Sonstigen Vermögensanlagen (Festzins-Anleihe)

Das Hauptrisiko dieser Kapitalanlage liegt in der wirtschaftlichen Entwicklung der Emittentin. Deshalb verbindet sich mit dieser Kapitalanlage das Risiko des Teil- oder Totalverlustes des eingesetzten Kapitals und (noch) nicht ausgezahlter Zinsen. Dieses Risiko besteht vornehmlich bei einem negativen Verlauf der Investitionen bzw. einer Insolvenz der Emittentin. Risiken, die nicht nur zu einem Verlust des gesamten Anlagebetrages führen, sondern auch das weitere Vermögen des Anlegers gefährden und damit das maximale Risiko für einen Anleger darstellen, können eintreten, wenn der Anleger seine Vermögensanlage fremdfinanziert und er wirtschaftlich nicht in der Lage ist, die sich aus der Fremdfinanzierung ergebenden Verbindlichkeiten unabhängig von der Entwicklung seiner Vermögensanlage zu bedienen und ggf. zahlungsunfähig wird.