Alternative Investmentfonds (AIF´s)

Was versteht man unter einem alternativen Investmentfonds (AIF)?

Ein alternativer Investmentfonds (AIF) ist:

  • eine Kapitalsammelstelle,
  • seit 2013 voll reguliert im Sinne des KAGB (Kapitalanlagegesetzbuchs),
  • ein Investmentfonds, in den nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Platzierungszeitraum) investiert werden kann, danach wird der Fonds geschlossen,
  • in der Regel in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG konzipiert.

Bevor ein alternativer Investmentfonds (AIF) durch die Gründung einer GmbH & Co. KG entsteht, muss dieser konzipiert werden:

Es wird eine Art Business Plan aufgesetzt, der die Wirtschaftlichkeit der Unternehmung belegt. Zudem handelt der Initiator des Fonds alle relevanten Verträge aus. Ist die Konzeption so weit abgeschlossen, dass der Fonds in die Investitionsphase übergehen könnte, wird die Gesellschaft gegründet und der Verkaufsprospekt zur Prüfung und Freigabe bei der BaFin eingereicht. Nach erfolgter Freigabe gibt der Initiator den Fonds in den Vertrieb, das heißt Banken und Finanzdienstleister beginnen mit der Vermittlung von Gesellschaftsanteilen an der GmbH & Co. KG. Ist ausreichend Kapital akquiriert worden, um den Investitionsgegenstand zu erwerben, wird der Fonds für weitere Neuanlagen geschlossen und wechselt in die Betriebsphase: In den darauf folgenden Jahren bewirtschaftet die Gesellschaft den Investitionsgegenstand (in der Regel durch das Beauftragen eines Dienstleisters durch die Geschäftsführung). In der jährlich stattfindenden Gesellschafterversammlung treffen die Gesellschafter die wesentlichsten Entscheidungen, wie zum Beispiel Höhe der Ertragsausschüttung, und entlasten die beauftragte Geschäftsführung und einen eventuell bestehenden Anlegerrat. Ist die im Gesellschaftervertrag vereinbarte Laufzeit erreicht worden, kommt es zur Auflösung des Fonds: Der Investitionsgegenstand wird veräußert, der Verkaufserlös an die Gesellschafter ausgeschüttet und anschließend die Gesellschaft aufgelöst.

Seit dem 22. Juli 2013 gilt für Verwalter alternativer und offener Investmentfonds das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Hierin wird die europäische Richtlinie für Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Richtlinie) in deutsches Recht umgesetzt. Geschlossene Fonds gelten im KAGB als alternative Investmentfonds (AIF) und werden in Publikums- und Spezialfonds unterschieden. Mit dem KAGB gibt es in Deutschland erstmals ein gemeinsames Regelwerk für Anbieter offener und alternativer Investmentfonds.

Für welche Ansprüche eignen sich alternative Investmentfonds (AIF’s)?

Alternative Investmentfonds (AIF’s) eignen sich hervorragend für erfahrene Kapitalanleger zum mittel- bis langfristigen sachwert-orientierten Vermögensaufbau. Es ist jedoch nicht einfach den „richtigen“ alternativen Investmentfonds ( AIF) zu finden. Auch hier gilt wie bei allen Kapitalanlagen: Eine konzernunabhängige Beratung mit laufender Betreuung ist unverzichtbar!

Ob globale Wertsteigerungsstrategien mit Immobilien, Private Equity, Projektentwicklung mit deutschen Wohnimmobilien oder globale Infrastruktur / Erneuerbare-Energien-Kraftwerke – Sie haben die Auswahl. Die Fonds unterscheiden sich durch Mindestzeichnungssumme, Laufzeit, Anlageschwerpunkt sowie steuerliche Aspekte und somit auch durch die damit verbundenen Chancen und Risiken.

Welche Vorteile bringen alternative Investmentfonds (AIF’s)?

  • Attraktive, überdurchschnittliche Rendite als Co-Investor
  • Regelmäßige Ausschüttungen (teils mit optionaler Thesaurierung möglich)
  • Börsenunabhängige und z.T. auch konjunkturunabhängige Entwicklung
  • Risikostreuung durch Mehr-Objektstrategien
  • Attraktive Rendite durch günstige Beteiligung an der wirtschaftlichen Entwicklung verschiedenster Projektgesellschaften und Regionen weltweit
  • Anlegerschutz durch strenge staatliche Regulierung und Kontrolle durch BaFin
  • Inflationsschutz durch sachwert-orientierte Anlage (Immobilien, Erneuerbare-Energien, etc.)
  • Hohe Transparenz bei qualitativ guten Anbietern
  • Besteuerung als Einkünfte aus Kapitalvermögen möglich (Abgeltungsteuer)
  • Qualitätskontrolle durch neutrale Ratingagenturen
  • Vielfalt für individuelle Anlagelösungen und verschiedenste Bedürfnisse

Was ist bei alternativen Investmentfonds (AIF’s) zu beachten?

Da alternative Investmentfonds (AIF’s) größtenteils von der erfolgreichen Umsetzung des jeweiligen Geschäftsmodell leben, sind Qualität und Auswahl der Einzelinvestments entscheidende Kriterien für den Erfolg. Eine erfolgreich absolvierte Plausibilitätsprüfung von einem unabhängigen Dritten (z.B. DEXTRO Group Germany) ist daher zwingend erforderlich. Am ehesten können dies langjährig am Markt tätige Emissionshäuser mit einem entsprechenden track record nachweisen.

Weitere wichtige Kriterien für nachhaltige Erträge / Ausschüttungen eines alternativen Investmentfonds (AIF’s) sind eine marktgerechte Kostenstruktur sowie laufende Überprüfung des Geschäftsmodells. Als Investmentfachmann stehe ich Ihnen gerne jederzeit für offene Fragen oder für eine Investmentberatung zur Verfügung. Sie erreichen mich unter unserer HOTLINE +49 [0]7121 | 6954648 oder über unser Kontaktformular.

Finden Sie noch heute Ihren passenden alternativen Investmentfonds (AIF)!

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